Rumänien Fotografie  Joscha Remus


Vita und die Liebe zu Rumänien
  Joscha Remus   Joscha Remus wurde 1958 in der Südeifel geboren. Bereits während seines Biologie, - Germanistik - und Philosophiestudiums war er als Journalist und Fotograf tätig. Nach einem Volontariat und der Arbeit bei einer medizinischen Fachzeitschrift führte ihn sein Weg nach Berlin, Rom und London, wo er als Kinder-Physiotherapeut Methoden zur "motorischen Intelligenz" entwickelte.
Heute arbeitet Joscha Remus als Wissenschafts- und Reisejournalist, Autor und Fotograf für deutsch- und englischsprachige Medien, u.a. für „Die Zeit“, das Wissensmagazin „ZEIT-WISSEN“, die Hermannstädter und Stuttgarter Zeitung sowie die Schweizer Weltwoche. Seit einigen Jahren ist er auch als Buchautor tätig.
„Mein Vater stammt aus der Bukowina, meine Mutter aus der Nähe von Luxemburg. Aus diesem Spannungsverhältnis zwischen einem der reichsten und einem der ärmsten Länder Europas ergibt sich für mich eine literarische und bildliche Spurensuche der ganz besonderen Art. Seltsamerweise sind Rumänien und Luxemburg auch durch die Besiedlung der so genannten Sachsen (die ein älteres moselfränkisches Idiom sprechen), seit 800 Jahren miteinander verbunden. Mich reizt diese Begegnung zwischen West und Ost, ich genieße die Freiheit in mehreren Ländern zu leben. Dabei ist Rumänien ist ein Land zwischen den Welten und zwischen den Zeiten. Während in den abgelegenen Tälern uralte Traditionen gepflegt werden, ist das Schäferstündchen in den Städten längst abgeschafft. Diese Diskrepanz fällt demjenigen besonders auf, der sich abseits der üblichen Touristenpfade bewegt. Und gerade im unwegsamen Gelände ist der Reichtum fotografischer Motive in diesem Land unermesslich.“

Da Joscha Remus Rumänien seit über 30 Jahren bereist, hatte er genügend Zeit, hier seinen ganz eigenen, liebevollen fotografischen Stil zu entwickeln, der seine Rumänienbilder einzigartig macht. Auch seinen lebendigen Vorträgen und Präsentationen über das Donaudelta, den Maramures, Transsylvanien, Bukarest oder die Moldauregion merkt man an, dass er dieses Land als etwas ganz besonderes empfindet, als Pforte zum Verständnis des Westens und des Ostens gleichermaßen.